/ k o n z e r t k r i t i k e n

Mit der Verpflichtung der Gastsopranistin Maren Schwier [...] hatte man eine überaus glückliche Wahl getroffen: die besonders im Bereich Neuer Musik erfahrene Sängerin glänzte mit gut verständlicher, überaus flexibler und nuancenreicher, präsenter Stimme und vermittelte die mitunter weit ausgreifenden Deklamationen ihres von Klage erfüllten Parts sehr gelungen und angemessen dramatisch.

25.03.2019, Badische Neueste Nachrichten

Maren Schwier, in Frankfurt ausgebildet und in der Region nach ihrem Studium in kürzester Zeit schon mehrfach als neue Stimme zwischen klassischem Opernrepertoire und anspruchsvollster Neuer Musik ausgewiesen, ist wahrlich eine mit einer geläufigen Gurgel gesegnete Sopranistin, die selbst durch das skurrilste Zickzack-Melos von Michael Sell nicht vor unüberwindbare Probleme gestellt wird.

Wolfgang Sandner, 21.09.2017, F.A.Z 

 

Maren Schwier hätte sich kaum vielseitiger präsentieren können, interpretierte sie doch bravourös eine halsbrecherische Passage der Titelfigur aus Alban Bergs „Lulu“ und verführerisch das Vilja-Lied aus der „Lustigen Witwe“ des Operettenverfassers Franz Léhar.

Markus Kuhn, 03.06.2017, Frankfurter Neue Presse

 

Schwier schien alles an möglichen Tönen und Lautgesängen zu mobilisieren. Dabei bewegte sie sich stimmlich von ganz oben nach ganz unten, mal gehaucht oder geflüstert, mal im Sprechgesang und überraschte mit Tönen, die wohl in keinerlei Opernliteratur zu finden sind. [...] In Ermangelung eines Duett-Partners übernahm Schwier beide Stimmen und schaffte mit ihrer grandiosen Sopranstimme den »Abstieg« zum Bass, wobei sie auch mimisch und gestisch nichts schuldig blieb. [...] Für die »musikalische Bewusstseinserweiterung« gab es im Festsaal jubelnden Applaus.

Kirsten Benekam, 26.04.2019, Berchtesgadener Anzeiger