/ b ü h n e n k r i t i k e n

// Hänsel und Gretel

[...] die lockenverzierte Gretel, herrlich frisch und volumenreich gesungen von Maren Schwier

Bettina Boyens, 08.06.2021, Allgemeine Zeitung

Einer Oper, deren kompositorisches Großformat vielleicht an einem unweinerlichen Junitag erst recht auffällt: die brünnhildische Komponente von Gretels „Kikeriki“, die Verwandtschaft zwischen Hexen- und Mime-Gesäusel. Es mag aber auch damit zusammenhängen, dass Hermann Bäumer einen ganz unpossierlichen Humperdinck dirigiert, einen ernsten, in die Breite gehenden. Und dass Maren Schwiers Gretel bei aller Kindhaftigkeit in Gestalt und Spiel als Sopran einen Dreh ins Dramatische hat. 

Judith von Sternburg, 07.06.2021, Frankfurter Rundschau

// Die Fledermaus

Die Kammerzofe Adele [...] darf als Koloratur-Soubrette charmant brillieren. Maren Schwier macht das schauspielerisch und sängerisch glänzend, sodass ihr auch die größten Sympathien des Publikums zufliegen.

Dietrich Stern, 06.10.2020, Allgemeine Zeitung

Stimmlich und darstellerisch ragte aus dem Ensemble Maren Schwier heraus, als Hausmädchen Adele nach Soubretten-Art agil, sicher in den Koloraturen und Höhen.

Guido Holze, 08.10.2020, FAZ

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// Das Tal der Ahnen

Das Tal der Ahnen ist schon auch ein zärtlicher, intelligenter Unfug, ein Tribut an Erinnerungen und an das Allerlei, das einem durchs Hirn saust. Aber musiziert und gesungen wird makellos: Paul-Johannes Kirschner und Dominik Fürstberger sind an den Instrumenten mit fremden und eigenen Nummern, der Bariton Brett Carter – gewissermaßen als Frank Zappa –, der Tenor Johannes Meyer und die Sopranistin Maren Schwier singen zwischen den Späßen ausgezeichnet. Die Professionalität, die es für Quatsch stets braucht, ist gegeben.

Judith von Sternburg, 18.06.2020, Frankfurter Rundschau

// The Cold Trip - Eine Winterreise

Aus einem hell erleuchteten Fenster des Theaters dringt Maren Schwiers strahlender Gesang: "Manche Trän aus meinen Augen ist gefallen in den Schnee". Das Publikum schaut in der Kälte stehend hinauf. Wie von selbst werden Assoziationen zum Thema Sehnsucht, Ausgrenzung, Heimatlosigkeit wachgerufen, die unter die Haut gehen.

Silvia Adler, 03/2020, Opernwelt

 

Die Einsamkeit im "Cold Trip" ist anderer Art als in der "Winterreise" - das Verlorensein in der Masse wird nachvollzogen, lustvolle wie zerstörerische Leere zieht auf; elektronische Beats vereinigen sich mit Jazz und Blues zu neuer Musik. "Der stürmische Morgen" wird zum "Stormy Monday". Alle Sänger überzeugen, Maren Schwier setzt Glanzlichter.

Manuel Wenda, 15.01.2020, Allgemeine Zeitung

Deutschlandfunk - Kultur heute (12.01.2020): „The Cold Trip“ von Bernhard Lang als Hörtheater in Mainz [AUDIO]

// ARGO

Als einzige Sängerin des Abends sang Maren Schwier die Aphrodite berückend schön.

Thomas Rothkegel, 02.05.2018, www.swp.de

 

Als lockend-sinnliche, recht melusinenhaft angelegte Aphrodite begeisterte Maren Schwier nicht nur mit ihren Koloraturen.

Thomas Weiss, 30.04.2018, www.echo-online.de

 

Auch Butes stürzt sich nicht kopflos ins Meer, sondern bewegt sich in Schwetzingen nach langer Bedenkzeit in Zeitlupe ins knöcheltiefe Wasser, wo er von Aphrodite (mit Catsuit, überlangem Haar und kristallinem Sopran: Maren Schwier) mit strahlenden Gesangslinien empfangen wird [...].

Georg Rudiger, 30.04.2018, www.die-deutsche-buehne.de

 

In Schwetzingen wird lange gejubelt, werden die großartigen Sänger Maren Schwier, Jonathan de la Paz Zaens, Alin Deleanu, Brett Carter, Martin Busen und die fein minimalistisch arbeitende Regisseurin Mirella Weingarten ausgiebig gefeiert.

Reinhard Brembeck, 29.04.2018, Süddeutsche Zeitung

 

 

// Marschmanipulation


Ohne sich körperlich und stimmlich zu schonen, arbeiten Schwier und Brandes die groteske Doppelbödigkeit des Themas heraus.

Dietrich Stern, 05.09.2017, Allgemeine Zeitung

 

Das entfaltet Brandes nun zusammen mit der Opernsängerin Maren Schwier auf kabarettistische Weise. Wo sie unbegleitet und ungeschützt Volksweisen oder Kunstlieder singt, fährt er mit Kommandos dazwischen. Manchmal werden die Stimmen elektronisch verzerrt und verfremdet, doch die Marschmusik kommt unversehrt aus dem Lautsprecher.

Andreas Hauff, 07.09.2017, www.nmz.de

 

 

// Tamáss

Glanzpunkte waren die sublimiert-erotische Perkussions-Szene für Tisch, Flasche und Glas zwischen Maren Schwier und Ziad Nehme [...]

Doris Kösterke, Juni 2017, FAZ Rhein-Main

 

 

// Armide

Maren Schwier und Alexandra Samouilidou geben mit kessem Charme und brilliantem Gesang die Freundinnen der Armide [...].

Karl Georg Berg, 16.01.2017, Die Rheinpfalz

 

Prächtige Chargen: […] Armides Helferinnen Phénice und Sidonie (Maren Schwier und Alexandra Samouilidou).

Hans-Klaus Jungheinrich, März 2017, Opernwelt